Fujifilm verlangt in Japan mehr Geld für Kameras, Objektive und Instax-Geräte. Die Begründung kennt man vom Hersteller schon.
Fujifilm hat zum 1. Oktober in Japan die Preise für mehrere Kameras, ein Objektiv sowie Instax-Kameras und Smartphone-Drucker angehoben. Laut der Mitteilung von Fujifilm Imaging Systems liegen die Aufschläge bei rund 6 bis 23 Prozent, gerechnet auf den Abgabepreis an den Handel. Auf der Liste stehen auch Geräte, die bei der Preisrunde in Europa im September noch fehlten.
GFX100S II, GFX100RF und Instax kommen neu dazu
Vier Kameras trifft es in beiden Märkten, nämlich die X100VI, die X-E5, die X-T50 und die GFX100 II. In Japan kommen die GFX100S II und die GFX100RF hinzu, damit kosten alle drei aktuellen Mittelformatmodelle mehr. Bei den Digitalkameras liegt das Plus bei 6 bis 15 Prozent. Die X-S20, die in Europa ebenfalls teurer wurde, steht in Japan nicht auf der Liste.
Fujifilm bezieht diesmal auch ein Objektiv und die Instax-Reihe ein. Das Supertele XF 500mm f/5.6 R LM OIS WR kostet rund 12 Prozent mehr. Die Hybridkameras Instax Mini LiPlay, LiPlay+, Mini Evo, Mini Evo Cinema und Wide Evo verteuern sich um 6 bis 23 Prozent. Diese Modelle nehmen Fotos digital auf und drucken sie anschließend als Sofortbild aus. Die Smartphone-Drucker Instax Mini Link 3 und Instax SQ Link legen um 7 bis 12 Prozent zu.
Fujifilm nennt gestiegene Kosten für Bauteile, Fertigung und Logistik. Effizienzgewinne und Einsparungen reichten nach Angaben des Herstellers nicht mehr aus, um diese aufzufangen. Fujifilm Japan hatte im Herbst 2022 die Preise für 34 XF-Objektive angehoben, damals um 5 bis 30 Prozent und mit nahezu gleichlautender Begründung.
Speicherchips bleiben knapp
Um welche Bauteile es konkret geht, verrät Fujifilm nicht, aber das lässt sich leicht erahnen. Speicherchips sind seit Monaten knapp, weil KI-Rechenzentren große Mengen davon abnehmen. Ihr merkt das bereits bei SD-Karten, CFexpress-Karten und externen SSDs, die sich teils um mehr als das Doppelte verteuert haben. Ob die Knappheit auch hinter den Verschiebungen der Sony FX5 und der Fujifilm X-T6 steckt, hat bislang keiner der Hersteller bestätigt.
Die Preisrunden fallen in eine Phase, in der Fujifilm stark wächst. Nach einer Nikkei-Auswertung lieferte der Hersteller 2025 weltweit 1,16 Millionen Kameras aus und verdrängte Nikon von Platz drei. Ob die zusätzlichen Modelle aus der japanischen Liste auch hierzulande teurer werden, hat Fujifilm bislang nicht mitgeteilt.
Der Hersteller ist damit in guter Gesellschaft. Tamron hat zum 1. April in Japan drei beliebte Zooms für Sony E und Nikon Z verteuert, darunter das 35-150 mm f/2-2.8 Di III VXD. Am stärksten stieg das 28-200 mm f/2.8-5.6 Di III RXD für Sony E, um 30.800 Yen (ca. 166 Euro). Nikon Japan hob zum 1. Juni die Preise mehrerer Produkte an, darunter die Z50 II. Ricoh folgte zum 1. Juli und erhöhte die Preise der GR-Serie um 6 bis 11 Prozent. Tamron und Ricoh nannten dieselben Kostentreiber wie Fujifilm.
via: Fujirumors


Dank großzügigen Tankrabatt denke ich sogar wieder über eine Hasselblad nach 📸👍
Ja Mirko, ich grübel immer wieder bezüglich der X2DII! Da es aber keine SW Simulation gibt und es sehr schwer ist ein SW Bild farbig zu beurteilen, hat diese Kamera da ein Riesenmanko! Da hilft auch der 1TB interne Speicher nicht! Schauen wir mal was GFX liefert!
…naja bei mir war das ein wenig ironisch gemeint obwohl mir die X2D sehr gut gefällt 👍 Das wusste ich garnicht das die Hassel kein s/w wiedergeben kann 😳…das würde ich auch als Manko ansehen.