Mit dem 12-20mm f/2.8 zeigt Tamron, wie seine Objektive in Zukunft aussehen werden. Schauen wir uns das Objektiv zusammen mit vielen weiteren Objektiven im Photografix-Wochenrückblick an!
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Die wichtigsten Foto-News der Kalenderwoche 29
Viltrox 26mm f/2.8 EVO ist da!
Falls Ihr ähnliche Erfahrungen habt, gibt’s jetzt gute Nachrichten von Viltrox! Denn das 26mm f/2.8 EVO ist endlich da! Und das ist ein nur 130 Gramm leichtes Pancake-Objektiv mit Autofokus, das nun für nur 329 Euro für den Sony E-Mount und den Nikon-Z-Mount erhältlich ist.

Das Objektiv unterstützt dabei die kamerainternen Korrekturfunktionen beider Hersteller, was zusammen mit den mittlerweile echt guten Linsen von Viltrox für eine hohe Bildqualität sorgen sollte. Interessant ist dabei zudem, dass Viltrox das Bajonett aus Metall fertigt und dieses sogar gegen Staub und Spritzwasser abdichtet.
Trotz der flachen Bauweise gibt’s zudem einen Blendenring, den Filmer aber leider nicht ent-clicken können.
Klingt alles schon wirklich interessant, findet Ihr nicht auch? Schreibt mal in die Kommentare, ob Ihr Euch ein Review wünscht – dann schaue ich mal, ob ich Viltrox erreiche. In der zweiten Jahreshälfte gibt’s ja immer einige Rabatt-Aktionen, wenn das Pancake unter 250 € fällt, wär’s ja vielleicht echt ein No-Brainer!
Insta360 X6 wird wahrscheinlich kleiner
Insta360 bereitet aktuell mit der X6 eine neue 360-Grad-Kamera vor, die im Format wohl stärker an klassische Action-Cams heranrückt. Das Gehäuse, das wir jetzt auf geleakten Bildern sehen, ist entlang der Vertikalen ein wenig zusammengestaucht. Frühere Modelle sahen immer ein wenig ulkig aus, wenn man sie auf ein Stativ oder die mitgelieferte Selfie-Stange anbringt.
Das scheint sich beim X6-Modell zu ändern. Technisch bekommen wir wohl 8K-Videos bei 50 Bildern pro Sekunde im 360-Grad-Modus. Preislich wird die Kamera wohl teurer, laut ersten Händlereinträgen soll die X6 ab 689 Euro in den Handel kommen. Das wäre ein Aufschlag von stolzen 100 € im Vergleich zum Vorgängermodell.
Neues Voigtländer-Objektiv für Leica-M
Vor einigen Tagen hab’ ich auf YouTube ein echt interessantes Video gesehen. In dem war ein Kamerateam der Hessenschau hinter den Kulissen bei Leica und zeigt, wie das noch recht neue Noctilux 35mm f/1.2 hergestellt wird. Das Objektiv wird mit einem neuen Fertigungsverfahren namens “Precision Glass Molding” hergestellt und die Toleranzwerte sind dabei derart niedrig, dass ich den Preis von fast 9.000 € jetzt schon irgendwie nachvollziehen kann.
Wollt Ihr bei Objektiven für Leica M Geld sparen, hat Voigtländer ein neues APO-Lanthar 90mm f/4 vorgestellt. Dieses haben wir erstmals auf der CP+ im Februar gesehen, nun ist das Objektiv erschienen.

Es ist im apochromatischen Design mit acht Elementen in sechs Gruppen designt, hat eine zehnlamellige Blende und ist mit einem Gewicht von 235 Gramm und einer Länge von nur knapp fünfeinhalb Zentimetern überraschend handlich für eine Tele-Festbrennweite.
Die Naheinstellgrenze liegt mit Live-View bei nur 0,5 Metern, was mit einem Abbildungsmaßstab von 0,28 bereits an die klassische 1:4-Makrofotografie heranreicht.
Einen Europreis haben wir aktuell leider noch nicht, da das neue Voigtländer in Japan für umgerechnet 556 Euro angeboten wird, bleibt der Preis hierzulande wahrscheinlich auch unter 1.000 €. Jürgen hat den Preis in seiner News mit dem APO-Skopar 75mm f/2.8 VM verglichen, das hierzulande zum Launch 699 € gekostet hat. Er vermutet daher, dass das neue 90mm eher so 800 € kosten wird.
Hier kann ich Euch auch noch gerne ein Update geben, sobald ich den finalen Preis weiß!
Tamron zeigt 12-20mm f2.8 und neue Designsprache
Tamron hat diese Woche ein neues Objektiv vorgestellt, das nicht nur wegen des ultraweiten Brennweitenbereiches von 12-20mm, der durchgehenden Offenblende von f/2.8 oder dem Innenzoom interessant ist.
Mit dem – und jetzt genau lesen – 12-20mm f2.8 deutet man wohl auch eine Art Markenrelaunch an. Erstmal fällt auf, dass typische Namenszusätze wie “Di III VXD” wegfallen. Bei den eingeblendeten Bildern seht Ihr zudem, dass das äußere Erscheinungsbild auch neu ist.

Die Oberflächen sind dunkler und matter, die Strukturen der Einstellringe sind überarbeitet und auch die Verpackung ist deutlich schlichter als die schneeweißen Tamron-Verpackungen der letzten Jahre. Ehrlich gesagt erinnert mich das Design und die Schriftart auf der Seite ein wenig an Sigma. Tamron nennt das neue Designkonzept auf jeden Fall “Toned Profile Next” und widmet ihm eine ganze Sonderseite.
Das 12-20 ist auch ungewöhnlich, da Tamron selten so viele Schalter und Ringe an einem Objektiv verbaut. Wir bekommen einen Fokusring, einen Zoomring und einen Blendenring, der sich bei der Nikon-Version frei belegen lässt. Per Schalter können wir ihn zudem auf einen stufenlosen Betrieb umstellen. Hinzu kommen zwei programmierbare Tasten, die man über einen Dreiwege-Wahlschalter mit unterschiedlichen Funktionen belegen kann. Hinzu kommt ein AF/MF-Schalter, ein Zoom-Look und eine Fokussperre. Einfach konfigurieren lässt sich das Objektiv zudem über die Tamron Lens Utility App und den USB-C-Anschluss am Bajonett.

17 Linsen in 12 Gruppen sollten für eine hervorragende Bildqualität sorgen, Tamron selbst spricht von einer Qualität auf G-Master-Niveau. Die Blende besteht aus zwölf Lamellen und wetterfest ist das Objektiv. Mit einem Gewicht von nur 570 Gramm für Sony und 585 Gramm für Nikon ist es zudem vergleichsweise leicht. Das 12-24mm f/2.8 wiegt etwa 847 Gramm.
Vielleicht ein kleiner Nachteil: Filter kann man nur als Gelfilter über die Rückseite einsetzen. Davon abgesehen gefällt mir das Objektiv sehr – wollt Ihr es einmal ausprobieren, müsst Ihr dafür ab dem 30. Juli 1.699 Euro einplanen, wenn Ihr eine Sony-Vollformatkamera nutzt. Nikon-User müssen bis zum 27. August warten und leider 100 € mehr einplanen.
Fujifilm X-T6 kommt wohl im September
Zum Abschluss dieser Folge noch ein Gerücht zu einer Kamera, auf die ich ja ziemlich gespannt bin:
Die Fujifilm X-T6 wird wohl in der ersten Septemberwoche 2026 vorgestellt. Das will die Seite Fujirumors von mehreren zuverlässigen Quellen erfahren haben. Da die letzten fünf Kamera-Neuheiten von Fuji immer donnerstags präsentiert wurden, ist der 3. September 2026 wohl am wahrscheinlichsten.
Interessant ist die X-T6, da Fujifilm damit sehr wahrscheinlich eine neue Hardware-Generation präsentiert, die dann im Laufe der nächsten Jahre auch die technische Grundlage für weitere Fuji-Kameras sein wird. Die X-T5, die damals den X-Processor 5 und den X-Trans-Sensor der fünften Generation einführte, ist im Jahr 2022 erschienen.
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Damit verabschiede ich mich und sage wie immer: „Bis zum nächsten Mal!“


Das neue Tamron ist sehr interessant! Das werde ich mir anschauen, sobald es in den Läden zu haben ist.
Das Fuji Universum ist für mich genau richtig. Mittelformat Bildqualität mehr geht nicht. Zum rumspielen eine alte X-E2 – habe fertig.
Die neue X-T6 ?!? Für viele Foto/Video begeisterte Hobbyisten wird sie wohl die Kamera für ALLES werden. Deswegen sieht die Kundschaft genau hin ob die vermeintlich unverzichtbare neueste Technologie wirklich verbaut wurde.
Sofort starten hier Sensor übergreifend die „Äpfel-Birnen“ Vergleiche darüber wie schnell der AF ist oder ob auch wirklich 8K Video angeboten wird. Diese Höchstleistungen benötigen angeblich alle Kunden jeden Tag mehrmals. Logisch – KI, AI, Piktogramm gefertigte JPEG Bilder müssen das „Gelbe vom Ei“ sein.
Egal welche Produkte ich verwende – sie müssen gut in den Händen liegen – selbsterklärend funktionieren – UND WICHTIG – ohne viel Gedöns ihre Zwecke erfüllen.
…da ich keine AF Objektive besitze so muss ich mir auch keinen Kopf darüber machen. Genauso im Bereich Video, zwei Faktoren die ich beim Kamerakauf ausblenden kann 📷
Mirko, deswegen finde ich das M-System so perfekt, die Frage nach dem Millisekunden AF stellt sich erst gar nicht, da kann ich recht schnell mit einem Finger die Entfernung korrekt einstellen, oder noch besser wegen der voreingestellten Blende 11 einfach auslösen von 1,5 bis Unendlich ist alles scharf abgelichtet.
Da möchte jemand sein TTARTISAN M 50mm f/0,95 M-Mount verkaufen, was ich bisher so gelesen habe ist zwiespältig, einerseits wunderbare Freistellung, andererseits soll mindestens 3 Stufen abgeblendet werden damit bis zum Rand alles scharf ist. Farbsäume interessieren nicht weil es soll an der Monochrom verwendet werden. Fünfhundert will er für das 6 Monate alte Objektiv haben. Was tun?
…ich kenne das Objektiv nicht. Es wird vermutlich nicht kompakt sein, wie wird das Handling sein, stark kopflastig? Wie viel Objektiv werde ich sehen beim Blick durch den Sucher? Ich persönlich würde auf f 0.95 schei…en und mir eines der anderen chinesischen Objektive zulegen 📷
Schön das du mich zurück auf den Teppich holst, hast ja recht, ein 50mm f/0,95 brauche ich eigentlich gar nicht. Stöbern soll man nicht, jetzt bin ich beim Trioplan 50 f2.8 II von Meyer Optik Görlitz hängen geblieben. Zwar brauche ich eigentlich immer noch kein 50mm – ABER die Bildanmutung der popeligen drei Linsen gefallen mir. Kannst du etwas dazu sagen?
…ich habe das Trioplan100. Für mich der König des sogenannten Seifenblasenbokehs, muss man allerdings mögen. Es kann einen schon überraschen welche Schärfe (abgeblendet) dieses Obi mit seinen drei Linsen erzeugen kann 👍
Wenn Du schon bei MOG einkaufen gehst dann lege noch das Primoplan 58 mit in den Korb 😎
Mein Wochenrückblick:
Bis zum 31. Juli 2026 gibt es die neueste Version von ON1 NoNoise AI 2024.5 kostenlos. Normalerweise kostet die Software rund 70 Euro.
https://www.on1.com/landing/nonoise-2024-free/
Bitte, gern geschehen – das Rauschen ist weg.
Leider sieht man jetzt, dass es gar nicht daran lag. 😄