SmallRig stellt ein aktives Kühlmodul für spiegellose Systemkameras vor. Zur Wahl stehen zwei Varianten mit unterschiedlichem Kühlkonzept.
Mit dem Universal Cooling System bringt SmallRig ein externes Kühlmodul für spiegellose Kameras. Das Zubehör soll Überhitzung bei langen Videoaufnahmen verhindern und richtet sich in erster Linie an Nutzer aktueller Sony- und Canon-Bodys.
Das System bläst über einen Ventilator mit bis zu 7.000 Umdrehungen pro Minute Luft auf die Rückseite des Gehäuses. SmallRig bietet zwei Varianten an. Das Hybrid Cooling kombiniert den Lüfter mit einem Halbleiter-Kühlmodul, das die Kontaktfläche aktiv herunterkühlt, und bietet drei Stufen: Auto, High und Low. Bei voller Leistung läuft es rund 70 Minuten am eingebauten Akku. Das Basic Cooling verzichtet auf dieses zusätzliche Modul, arbeitet nur mit zwei Stufen und hält dafür laut Hersteller etwa 180 Minuten durch.


Beide Modelle verfügen über einen eingebauten Akku und lassen sich im Betrieb nachladen. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und Kunststoff. Die Grundfläche misst einheitlich 85 x 50 Millimeter. Die Hybrid-Version wiegt 130 Gramm und ist 32,8 Millimeter tief. Die schlankere Basic-Version kommt auf 25 Millimeter und 102,5 Gramm. Der Snap-in-Mechanismus erlaubt eine werkzeuglose Montage, sowohl am nackten Body als auch an Kameras im Cage.


Die Kompatibilitätsliste ist umfangreich. Auf Sony-Seite nennt SmallRig unter anderem FX3, FX30, A7 IV, A7S III, A7C II, A7C R, A6700, ZV-E1 und ZV-E10 II. Bei Canon werden EOS R5, R5 II, R6 III sowie R7 unterstützt. Damit deckt SmallRig einen großen Teil der aktuell beliebten Video-Hybrid-Modelle ab.
Preislich setzt SmallRig das Hybrid Cooling bei 68,90 Euro an, das Basic Cooling bei 47,90 Euro, obendrauf kommen im offiziellen Shop nochmal 8 Euro für den Versand. Beide Modelle stehen ab sofort zur Vorbestellung bereit.
via: PetaPixel


Also: klein und leicht war gestern. Was war noch einer der Hauptkritikpunkte an den veralteten großen und schweren DSLR-Kloppern?
Das ist ungefähr so, als würde man versuchen, einen Motor zu kühlen, indem man nur die geschlossene Motorhaube von außen anbläst.
Man könnte ja auch versuchen, einen Ölkühler anzubauen. Nikon scheint das bei der D600 schon mal versucht zu haben. Sehr zum Ärger der Anwender, da der Schmierstoff sich auf dem Sensor verteilte. Ganz heikles Thema…:-((
Ölkühler bei der D600? 🙂 Noch nie davon gehört… muss ich mal googlen…
Komisch, meine Spiegelreflex muss nicht gekühlt werden.
Hab ich da was falsch gemacht?
Hast Du schon mal versucht, ein Video zu drehen? Also Verschluss spannen, Film transportieren, auslösen. Und das 24mal in der Sekunde. Finde den Fehler…:-))
Lieber Matthias
der Fehler ist der „Denkfehler“ vor dem Erwerb der Ausrüstung. Für den unproblematischen Betrieb bei Standbildern sind die DSLM Systeme zuständig – für perfekte Videos mit vernünftigen Sound werden Videogeräte gebaut. Alles dazwischen ist Amateur Kram für „Normal“ Anwendungen.
Fazit: entweder – oder!! EXTRA Lüfter brauchen nur „Möchtegerne Filmer“ die glauben das eine einzige Kamera für alles reichen muss.
Hach, das liest sich wie die Offenbarung aus dem Matthias, Pardon-Matthäus Evangelium.
Ich selber hatte noch N I E Probleme wegen Überhitzung….und hier bei mir sind einige Sony Kameras.