Was genau aht Leica mit der SL3-P vorgestellt? Und was hat es mit der ersten Kamera von Godox auf sich? Das schauen wir uns im Photografix-Wochenrückblick zusammen mit jeder Menge Gerüchte an!
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Die wichtigsten Foto-News der Kalenderwoche 27
RX10 V könnte Enttäuschung werden
Ich weiß gar nicht, ob ich folgenden Satz jemals im Wochenrückblick geschrieben habe, aber: “Fangen wir mal mit einer Bridgekamera an”.
Tatsächlich scheint Sony die RX10 V als neue nicht-ganz-so-Kompaktkamera mit fest verbauten Objektiv und gewaltigem Zoom vorzustellen. Nachdem es so um den 26. Juni rum erste Gerüchte zu einer Präsentation im Juli gab, sollte das Erscheinungsdatum dann einige Tage später feststehen. Am 9. Juli soll Sony die Nachfolgerin der nun schon neun Jahre alten RX10 IV vorstellen.
Zusammen mit den konkreteren Infos kam aber auch eine eher ernüchternde Nachricht: Bei der RX10 V soll es sich nur um ein “sehr kleines Update” handeln. Die einzigen Neuerungen der Kamera sollen die Unterstützung für den NP-FZ100 Akku sowie ein neuer Prozessor sein. Letzterer könnte zwar für höhere Geschwindigkeiten und einen besseren Autofokus sorgen, Aspekte wie die Bildqualität oder der Zoombereich würden aber wahrscheinlich größtenteils gleich bleiben.
Das wäre durchaus enttäuschend für alle Fans der RX10-Serie, die nun acht Jahre gewartet haben. Und auch aus dem Grund, dass Sony ja nach wie vor Marktführer bei Sensoren ist und so hätte man im letzten Jahrzehnt ja auch sicher einen leistungsstärkeren 1-Zoll-Sensor entwickeln können.
Wie die RX10 V am Ende aussieht, erfahren wir schon bald. Ich werde Euch darüber informieren!
Leica SL3-P vorgestellt
Springen wir von Sony zur Leica SL3-P, die schon am 25. Juni präsentiert wurde. Eventuell habt Ihr also schon mitbekommen, worum’s genau geht. Ich halte mich also ein wenig kürzer.
Naja, im Grunde genommen könnte ich auch einfach einen Teil aus einem älteren Wochenrückblick kopieren. Denn die neue SL3-P gleicht zu großen Teilen der Panasonic Lumix S1R II.
So bekommen wir einen 44,9 Megapixel starken, rückseitig belichteten CMOS-Sensor, bei dem nun auch Leica auf einen Tiefpassfilter verzichtet. Er schafft bis zu 14 Blendenstufen Dynamikumfang und nutzt zwei native ISO-Stufen. Per Multishot rechnet die Kamera auf Wunsch mehrere Aufnahmen zu Bildern mit 176,7 Megapixeln zusammen. Erfreulicherweise gleicht ein 5-Achsen-Bildstabilisator dabei bis zu fünf Blendenstufen aus. Das ist erstmal weniger als die acht Stufen, die Panasonic für die S1R II nennt – was allerdings auch an strengen Kontrollen bei Leica liegen kann.

Für den Autofokus kommt ein Hybridsystem zum Einsatz, das eine Phasendetektion, eine Tiefenkarte für die Objekterkennung und eine Kontrastmessung kombiniert. So kommt die SL3-P auf 819 Phasen-Messfelder und liegt über den 779 Feldern der SL3-S.
Dieser ist sie auch bei Videos überlegen: Denn Leica übernimmt die Videoeigenschaften von Panasonic und liefert 8K mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde, 8K Open Gate im 3:2-Format bei 24 Bildern pro Sekunde und 6K mit 60 Bildern pro Sekunde. Dabei muss Leica die Motiverkennung des Autofokus aber leider auf 30 Bilder pro Sekunde begrenzen. Nimmt man in den schnelleren 6K- und 4K-Modi auf, steht sie einem also nicht zur Verfügung.
Die größten Unterschiede im Vergleich zur Panasonic gibt’s dann aber beim Gehäuse und beim Preis. Erstmal verzichtet Leica auf das rote Leica-Logo auf der Vorderseite. Die SL3-P besteht komplett aus Magnesium und Aluminium und ist bei einem Gewicht von 768 Gramm ohne Akku nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Das 3,2 Zol große Touchdisplay auf der Rückseite ist neigbar, dafür gibt’s ein 1,28 Zoll großes Top-Display auf der Oberseite. Der elektronische Sucher löst mit 5,76 Millionen BIldpunkten auf.
In Jonathans News gibt’s noch weitere Informationen, ich habe sie Euch in den Shownotes verlinkt. Ich will nochmal kurz auf eine Sache eingehen!

Die Leica SL3-P wird in Deutschland hergestellt. Laut FAQ der Seite “Madeingermany.de” müssen dadurch diejenigen Schritte in Deutschland erfolgen, die das Produkt in seinen wesentlichen Eigenschaften prägen. Wer das nicht tut und sein Produkt trotzdem als “in Deutschland hergestellt” auszeichnet, handelt irreführend im Sinne von §5 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerbs.
Und das wird auch der Grund sein, warum die Leica SL3-P zum Marktstart 5.990 € kostet. Zum Vergleich: Die technisch sehr ähnliche S1R II kostet aktuell 2.411 Euro. Und die hat sogar ein rotes Knöpfchen auf der Vorderseite.
Canon R8 Mark II kommt wohl im September
Verzeiht mir diesen kleinen Scherz am Ende der letzten News: Kein Scherz – Canon soll die R8 Mark II nun endlich Anfang September vorstellen. Falls Ihr es nach all den Verschiebungen im Zeitplan vergessen habt: Die R8 II könnt eine Retro-Variante der R8 werden. Wie sie im Endeffekt heißt und was sie technisch bringen wird, wissen wir aktuell noch nicht. Als wahrscheinlicher Zeitraum für eine Präsentation steht aktuell die Woche ab dem 7. September im Raum. Da der Tag in den USA und Kanada ein Feiertag ist, gehen wir aber eher davon aus, dass wir die R8 II um den 10. September herum sehen.
FX5 könnte sehr spannend werden
Weitere Gerüchte gab’s in Sonys Videosparte. Zur FX 5 sind einige Informationen geleakt worden, zunächst stand dabei ein neu entwickelter Sensor mit globalem Verschluss im Raum. Diesen setzt Sony ja bereits bei der A9 III ein, die ich mir für ein Video hier auf YouTube einmal angeschaut habe. Für Videos hat ein “Global Shutter” den Vorteil, dass Rolling-Shutter-Effekte komplett wegfallen. Daher kommt er in vielen sehr teuren Cine-Kameras zum Einsatz, dementsprechend wäre er in der FX5 interessant gewesen.
Ende Juni widersprachen sich dann aber zwei Quellen in genau diesem Detail. Die eine sprach von einem globalen Verschluss, die anderen von einer anderen Baumarkt – und zwar einem Stacked-Sensor mit 16 Megapixeln, der ebenfalls wenig Rolling-Shutter aufweisen könnte.
Vergangene Woche ist noch ein erstes geleaktes Bild hinzugekommen. Hier sehen wir eine Bedienung, die sich an professionellen Videokameras der Venice-Serie von Sony orientiert. Wir sehen zum Beispiel eine False-Color-Taste und einen vergleichsweise großen Monitor. Die Menüstruktur sieht zudem auch völlig anders aus als das, was wir von Sonys Systemkameras kennen und die Auflösung von 5K in 3:2 weist auf Open Gate hin. Ein Auslesen des gesamten Sensorinhalts hat Sony in neuen Kameras wie der A7R VI ja bisher vermieden. Wäre ja wirklich interessant, wenn die FX5 das bekommt.
Darüber hinaus soll es dreifaches Basis-ISO geben, was für Sony ebenfalls ein Novum wäre. Hinzu kommt internes RAW-Recording im Format X-OCN LT, was wieder an ein Heranrücken der FX-Serie an die Venice-Kameras bedeutet.
Dementsprechend klingt es auch sinnvoll, dass Sony die FX5 wohl nicht als Nachfolger der FX3 sieht, sondern als völlig neues Modell. Genau sehen sollen wir sie wohl in der zweiten Julihälfte. Ich bin irgendwie sehr gespannt!
Godox stellt C100 als erste Digitalkamera vor
Schließen wir die Folge mal mit einer interessanten Idee von Godox ab. Eigentlich kennen wir den Hersteller ja für seine Blitzgeräte und Studiozubehör, dementsprechend finde ich es ganz interessant, dass er sich jetzt auf den Kameramarkt wagt.
Und zwar … Hiermit!
Die Godox C100 wiegt gerade einmal 65 Gramm und nutzt ein transparentes Display mit einer Lichtdurchlässigkeit von über 50 Prozent. Hier sehen wir einen Kompositionsrahmen, Aufnahmeparameter und den Akkustand und können Motive so besonders natürlich rahmen.

Aufnahmen sind dann aber digital in den Seitenverhältnissen 16:9, 4:3, 3:2 und 1:1 möglich und werden auf microSD-Karten mit bis zu 128 GB gespeichert. Die C100 kann zudem eine Doppelrolle als Belichtungsmesser einnehmen und den optimalen Belichtungswert für Analogfotos im zentralen Bildbereich ermitteln.
Preislich ist die C100 in China für umgerechnet 25 Euro durchaus erschwinglich. Auf einen internationalen Preis warten wir noch … oder vielleicht auch nicht? Schreibt mir Eure Meinung gerne mal in die Kommentare!
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Damit verabschiede ich mich und sage wie immer: „Bis zum nächsten Mal!“


Liebes Photografix-Team,
ich hoffe, ihr seid ganz vorne mit dabei, wenn die neue RX10 vorgestellt wird. 😊
Ich bin schon richtig gespannt darauf und würde mich freuen, wenn ihr dann möglichst viele Infos und Einschätzungen dazu bringt.
Ich hoffe ja immer noch, dass am Ende mehr in der Kamera steckt, als die bisherigen Gerüchte vermuten lassen. Spannend finde ich auch, was danach mit den Gebrauchtpreisen der bisherigen RX10 passiert. Wenn die neue richtig stark wird, dürften sie eher fallen, wenn sie enttäuscht, gehen sie eher nach oben.
So oder so: Ich freue mich auf nächste Woche.
Und ganz egoistisch: Hoffentlich gibt es dann endlich wieder etwas Spannendes zu lesen.
Meine Filterliste im Kommentarbereich ist in letzter Zeit nämlich irgendwie länger geworden. 😂
Schönes Wochenende euch!
Grüße Stefan
“Meine Filterliste im Kommentarbereich ist in letzter Zeit nämlich irgendwie länger geworden. 😂”
Du bist ein ganz toller Hecht 😂 Könntest Du bitte nochmal ausführen was man machen muss um jemanden zu “Filtern” Ich ertrage dein selbstverliebtes und kommunistisches Geschwafel nicht mehr, DANKE ✊
… zum glück können wir noch auf die Kommentare von Herrn Zimmermann noch antworten und diese auch lesen. Aber gelegentlich teile ich seine Meinung, auch wenn das ganze in Richtung Spaßbremse geht.
Er macht aber mit Abstand die schönsten Fotos von allen anwesenden hier. Zumindest von denen die man hier zu sehen bekommt.
…ich kann mittlerweile drauf verzichten 😉 Den “Monatswettbewerb” kann man, Dank diesen Herren, nicht mehr kommentieren und HDR Fotografie interessiert mich auch nicht mehr… von daher 📷
Ja, grade die interessantesten Seiten hier kann man nicht mehr kommentieren; sowohl Lesergalerie als auch den Monatswettbewerb. Liegt es daran das die einreichenden Photographen zu Dünnhäutig sind? Bei der Lesergalerie zeigen wir ja grade unser können (ich bisher noch nicht, kommt aber noch), und dann keine Kritik zu zu lassen? Und grade bei einem Wettbewerb auch nicht?
Moin Chris xx, wir führten hier die Diskussion um Kommentierung schon öfter… gegen auch kritische Hinweise und Impulse ist nichts einzuwenden; sie treiben die eigene Entwicklung voran. Und man muss auch mal einen Stiefel einstecken können. Aber manche Bemerkungen sind einfach unter die Gürtellinie, unverschämt und auch verletzend: ein psychiatrisch- neurologisches Konsil wäre in solchen Fällen für den Kommentator (… Troll, Profilneurotiker, Angeber, arrogante Dumpfbacke, frustrierter Zerstörer…) sinnvoll. Das geschriebene Wort steht dann da – die Auswirkungen kann man nicht rückgängig machen: Die Redaktion vermag möglichen Frust bei dem Fotografen nicht mehr zu beeinflussen. Nenne mir bitte eine Möglichkeit, Schwachsinn und Zerstörung in diesem Forum nachhaltig auszugrenzen… und du kannst meine geliebten Fischkutter und Robben endlos kommentieren…
Moin Thomas.
Wieder mal gut gesprochen (geschrieben)!👍👍
Moin in den Süden!
Meinereiner meldet sich hier noch mal kurz aus dem Lesesaal, bevor ich dort wieder verschwinde und auch bleibe. Deine Kritik an der Wortwahl einiger Schreiber hier festzumachen ist zwar richtig, greift aber m.M.n. letztendlich zu kurz! Außer bei der Wortwahl gibt es auch noch andere Formen der Herabsetzung anderer Personen zum Zwecke der Überhöhung der eigenen Person (meist wegen Mangel an Persönlichkeit bei der eigenen Person), was letztendlich genau so zu den Angriffen gerechnet werden sollte! Jeder und Jede mag sich Filter schreiben wie immer er möchte, allerdings ist es nicht zielführend, immer wieder auf solche Filter hinweisen zu müssen, wenn dann andere Mitschreiber auf die Idee kommen, es könne sich um eine Störung im Bereich der persönlichen Reife handeln, erscheint meinereiner dies ohne weiteres schlüssig. Ausdrücke wie “Profilneurotiker” gehen gar nicht, da hast Du recht, ob solche Ausdrücke meinereiner bei einigen Schreibern hier als nachvollziehbar erscheinen steht dann auf einem ganz anderen Papier. Würde meinereiner “das Normale” immer als “langweilig” abtun, sich zum Fotografieren Ecken suchen, wo andere am Tag Frachter und Hotelschiffe be- und entladen und in der Nacht höchstens mal zu pinkeln aussteigen, Standartbrennweiten als “aussagelos” bezeichnen und “verlorene Plätze” mit der vollen Schärfe der Unbarmherzigkeit ablichten,… Weiterlesen »
🥱🥱🥱
Es soll ja Jubelperser geben, die loben was das Zeug hält, weil sie anderen eine Gehirnwäsche verpassen wollen, zu dieser Gruppe gehört meinereiner nun wirklich nicht, lieber H.Jürgens.
Man kann es ja toll finden, wenn einige Leute im Kommentarbereich anderen mit Bildern unterlegen wollen, was diese anderen Teilnehmer als langweilige Binsenweisheiten empfinden, wenn dann Exprofis da noch loben, dann fragt man sich schon mal: “Haben die alles vergessen oder haben sie gerade was Neues erfahren”, was man dann mit einem “au Backe” zur Kenntnis nimmt.
Kurzes Beispiel aus dem Bereich Journalismus, was Könner wirklich können müssen: Da gab es im Bundestag mal einen sehr interessanten Menschen, der hatte eine lustige Angewohnheit! Der redete sich so in Rage, dass er regelmäßig am Ende Schaum vor den Mund bekam. Statt seine sehr hübsche Kollegin abzulichten wartete man hier auf den richtigen Moment, schnelles Foto, statt langer Bildbearbeitung reichte die Bildunterschrift: “Wer Menschen einseifen will macht nichts als Schaum!” Getroffen und versenkt, hierzu noch ein netter Artikel (oder auch weniger nett, durfte ruhig auch sehr fachlich sein, diese Zerlegetechnik), so unterscheidet sich die Königsklasse von der Kreisklasse, werter Freund!
… das hier ist zum Beispiel so ein irrelevanter Kommentar …
Hallo Herr Jürgens,
wenn du den Kommentar von Leonhard zum Gähnen findest solltest du einen konstruktiven Kommentar dazu schreiben.
Chris
Moin, lange Rede – kurzer Sinn: vielleicht erinnerst du dich noch an den Troll (zwei Jahre her?), der sich über mögliche Kontinenzprobleme bei dir speziell lustig gemacht hat… zum Glück meldeten sich sofort seriöse Fotografen aus dem Forum und sprangen verbal in die Bresche… genau solche verblödeten Angriffe passen mir nicht. Es ist nur ein Beispiel. Fertig.
Lieber Thomas, nein, meinereiner erinnert sich nicht daran, nicht wegen Verdrängung, wie der eine oder andere hier vielleicht meinen könnte, sondern weil es mich eher erheitert, wenn mir Bettnässer ihre Probleme unterstellen wollen. War zwar nett, dass meinereiner da einige zu Hilfe gesprungen sind, aber eigentlich unnötig, ob ich mich künstlich aufgeregt habe, keine Ahnung, tatsächlich sicherlich nicht. Was macht Stefan hier zum großen Teil? Erklärt einigen hier die Welt, oder was er dafür hält, in etwa so sinnreich als wenn meinereiner Dir erklären wollte, was ein Besan-Segel ist! Was hat meinereiner daraus gelernt? Was er kann wissen wir, ich weiß aber auch, was er nicht kann, wieder Beispiel aus der Schmierfinkerei: Angenommen, meinereiner müsste nächsten Donnerstag zu einer Veranstaltung, die Mucke, die da gegeben wird ist aber auch so rein gar nicht meine Welt. Nun hat aber ein Künstler ein Anrecht auf eine qualifizierte Kritik, also trete ich aus mir heraus und beurteile seine Darbietung so werturteilsfrei wie eben möglich, seine Arbeit ist das Thema, nicht mein Geschmack. Genau dies wird Stefan niemals können. Die Unterscheidung Profi und Hobbyist ist so gebräuchlich wie sie dämlich ist, es gibt Top-Hobbyisten und Profi-Kirmesknipser, genau wie umgekehrt. Deshalb würde die Unterteilung Könner… Weiterlesen »
Hallo Thomas,
das wäre möglich wenn die Kommentare, grade bei so sensiblen Themen wie Lesergalerie und Wettbewerb, einer strengen Redigierung unterzogen würden. Das würde aber auch Zeit und Resourcen kosten. Die Kommentare würden dann auch nicht direkt veröffentlicht, einige würden dann auch an den Absender zurück geschickt werden. Ob sich Das Photografix Team das antun möchte, bisher leider nicht. Aber hier gibt es auch einige Kommentatoren die, um es mal etwas salopp auszudrücken, gegen andere stänkern. Und teilweise sind diese Kommentare irrelevant, dienen nur dem Stänkern und nicht dem Thema des zu kommentierenden Artikels. Und das ein Kommentator ein Programm geschrieben hat um missliebige Kommentatoren auf seine Kommentare auszuschließen?
Grüße aus dem Rheinland
Chris
Zum ersten Abschnitt deiner Ausführungen: so könnte es gehen, aber es passt nicht zum Grundkonzept dieser Seite… die Lesergalerie erscheint eher als Beiwerk – sie stellt nicht Kern dar.
Zu 2: das teile ich mit dir. Dieses ewigen Angriffe… zur Seite packen. Aber genau das wird schwer, wenn es ums eigene Bild geht. 👋🏻
Mirko, mein Filter ist simpel: ich lese den nicht mehr, auf permanente Wiederholung der einzigen Wahrheiten und selbstüberhöhten “Doings” bei gleichzeitiger Intoleranz hab’ ich kein’ Bock mehr – Gefühl zu simulieren, heisst es in Fotos nicht erfassen und transportieren zu können – Techniker sucht Herz – das sieht man halt. In diesem Sinne: er kann mich nicht mehr lesen und ich lese Ihn nicht mehr … lg und schööönen Sonntag! ✊️🌞✊️
Das ist sowieso nur KI-Gesülze, das er da von sich gibt, oder eben nicht von sich gibt. Passt irgendwie auch zu seinen Bildern. “Techniker sucht Herz”, genau das ist es, ein, ein ewiger und erfolgloser Sucher. Aber bei so “viel” Talent gibt es noch einen Ausweg: KI!
PS: Ich lese ihn schon eine Weile nicht mehr, ist mir schlicht zu blöd.
…vielleicht ist er dem Geschichtsunterricht immer fern geblieben, Filtern von anderen Meinungen hat ja in Deutschland Tradition 😉 Vielleicht ist er auch nur ein Nachkomme von Margot & Erich 😂
😂✊️😂
Ich denke, dass nur noch er selber auf der Liste übrig geblieben ist. So eine Art Selbstbeweihräucherung.
Rolf, wir hatten so harte Gefechte … ich muss dich jetzt filtern 😂
Gute Idee, ich glaube, ich fange auch damit an. Man sollte doch jede Mist auch selber mal ausprobieren 😁
👍😂👍 – das hat er doch sogar geschrieben: “Filterliste im Kommentarbereich ist in letzter Zeit nämlich irgendwie länger geworden.” – bis auf seine Fanboy-Gemeinde wird’s in der unkritischen Wiederholungs-Bubble dann halt doch langweilig … 😂😉😂
👍
Leica SL3-P – Wenn ich eine Vollformat mit elektronischem Sucher bräuchte. Warum? Sehr einfach erklärt weil ich „aufgeräumte“ Gehäuse mit Schulter-Displays mag. Menü – Foto/Video sauber getrennt, vernünftige Megapixel mit „Erweiterung“ bei Bedarf plus eine sehr große Auswahl an L-Objektiven. Hier bei uns gebaut, der Service im eigenen Land und direkt beim Hersteller.
Wer mir immer besser gefällt ist Godox. Die C100 finde ich erfrischend. Was der Hersteller an Blitzen/Zubehör liefert eignet sich in der Praxis sehr gut zum Bilder/Videos fertigen. Warum soll es bei der C100 anders sein?
Sonys RX10-V – das könnte spannend werden. Ein technisch sowie Software optimiertes „Evolutionsmodell“ der 1-Zoll Bridge Kamera wird neue Kunden finden. Sozusagen eine „Komplettausrüstung“ für jedermann welche sich ohne große Umstände transportieren lässt. Schon beim Vorläufer war die Bildqualität mehr als ausreichend – die NEUE wird noch besser sein.
“Leica SL3-P – Wenn ich eine Vollformat mit elektronischem Sucher bräuchte.”
…dann wäre es bei mir die M-EVF 😎 Hat die hier schon jemand in Gebrauch?
Hier mal drei Fotos von mir.
Zwei sind mit der A7R V + 28–70 mm f/2.0 entstanden, das dritte mit der RX10 IV.
Ich habe bei allen Bildern versucht, in der Nachbearbeitung das Maximum herauszuholen. Natürlich sieht man die Unterschiede, aber sie fallen am Ende gar nicht so groß aus, wie man vielleicht erwarten würde.
Zeigt für mich ganz gut, wie viel man selbst aus einem 1″-Sensor noch herausholen kann.
Ich glaube, der Vergleich ist ganz gut, vor allem für diejenigen, die die RX10 (noch) nicht kennen.
A7R V
https://www.flickr.com/photo_download.gne?size=o&id=54933077616&secret=1356c71f14
+
https://www.flickr.com/photo_download.gne?size=o&id=54307817894&secret=e66a74f85f
RX10 IV
https://s1.directupload.eu/images/260704/xpnrx4uu.jpg
Jaaaa…zumindest bei diesen Bildern hast du mich beeindruckt 🙂
Danke dir. 😊 Beeindrucken wollte ich eigentlich gar nicht unbedingt, sondern eher ein paar Beispiele als Vergleich zeigen. Der Rheinhafen ist seit rund 25 Jahren meine Haus-und-Hof-Teststrecke für Kameras und Objektive. Ich habe dieses Motiv schon mit vielen verschiedenen Kameras und Objektiven fotografiert und kenne deshalb recht genau, wie sich welche Kombination dort verhält. Bei der RX10 muss man zum Beispiel heller belichten, obwohl dem Motiv eigentlich eine etwas dunklere Belichtung besser stehen würde. Bei einer dunkleren Belichtung würden die Schatten aber schnell problematisch werden: mehr Rauschen, weniger Reserven und weniger saubere Übergänge. Man trickst also ein Stück weit, um die Schwächen des 1″-Sensors etwas zu kaschieren. Bei der A7R V muss ich darüber nicht nachdenken. Da kann ich deutlich freier so belichten, wie ich es mir gestalterisch vorstelle, weil die RAW-Dateien sehr viel mehr Reserven haben. Man sieht es beim Kontrast, beim Dynamikumfang, bei den Mikrokontrasten und auch bei den Schwarztönen. Der recht dunkle Himmel setzt sich trotz der hellen Hafenbeleuchtung noch fein und sehr kräftig vom Motiv ab. In den sehr dunklen Bereichen des Himmels gibt es noch viele sehr feine und saubere Farbinformationen. Würde ich mit dem 1″-Sensor so dunkel belichten, wäre da nur noch Matsch. Das… Weiterlesen »
Du hast jedenfalls mehr aus der RX10 raus geholt, als so mancher aus seinem Vollformat-Equipment. Ich denke dass die meisten Benutzer bei einer solchen Kamera nur aussuchen und abdrücken ohne viel nachzudenken. Dafür wurde sie wahrscheinlich auch gemacht. Ich persönlich bearbeite kaum Fotos da ich mehr Repoortage mache, da kommt es mehr auf den Moment und dessen Aussage/Geschichte an. War gestern in Erfurt, interessante Menschen dort😉
Das was ich dort noch mit meiner A7V einfangen konnte, hätte ich mit einer Canon/Nikon kaum geschafft…die Teile sind zu behäbig .
Sollte ich zwecks Nachbearbeitung mal Fragen haben, wende ich mich an dich, du weißt was du tust. ✌️
Ich bewundere Euch immer wieder, wie klug und vorausschauend Ihr seid, das einzig richtige Kamerasystem gekauft zu haben. Im Gegensatz zu den vielen Dummbatzen, die auf das Marketinggeschwafel des Wettbewerbs reinfallen.
Weiter so!
…ohne more thing: hau dem Stefann nicht so oft auf die Schulter. Das gibt blaue Flecken, die nicht so einfach wegzufiltern sind…:-))
Gern geschehen. Wir helfen doch gerne weiter wo es hakt.
Du bist ja sonntags früh schon unterwegs hier. 😄
Erfurt klingt auf jeden Fall nach gutem Stoff für Reportage.
Reportage ist nochmal eine eigene Art von Fotografie. Da geht es oft mehr um Moment, Geschichte und Aussage als um die letzte technische Perfektion.
Bei der Nachbearbeitung reizt mich weniger irgendein fertiger Look, eine Automatik oder einfach „schöner machen“. Mich interessiert eher: Was hat der Fotograf gesehen? Warum gerade dieser Moment? Wo geht der Blick hin? Was darf dunkel bleiben? Und was kann man mit Licht, Schatten, Kontrast oder Beschnitt klarer zeigen?
Falls dich bei einem Bild mal ein zweiter Blick interessiert, schaue ich gerne mit drauf. Nicht als Bewertung. Mich reizt daran einfach, für einen Moment durch den Blick eines anderen Fotografen auf ein Bild zu schauen.
Dann verabredet Euch doch mal. Am besten beim Alfred. Ihr bringt einen selbstgebackenen Kuchen mit und Alfred spendiert den Kaffee. Dann setzt Ihr Euch gemütlich ins Herrenzimmer, zeigt Euch Eure Ausrüstung und könnt fachsimpeln bis der Morgen graut…:-))
…ob der Hr. Zimmermann seine “Norm Punkte” für die Anreise einfach so vergeudet 🤔
Mir wäre am Ende tatsächlich wichtiger, was auf den Bildern zu sehen ist, als was auf dem Tisch liegt. 😄
Wobei ich zu Kaffee und Kuchen natürlich auch nicht Nein sagen würde.
Wenn schon Treffen, dann lieber irgendwo mit schöner Aussicht, Natur und Blick in die Ferne. Ein bisschen Hier und Jetzt genießen liegt mir mehr als Herrenzimmer und Ausrüstungsschau. 😉
Bevor meinereiner jetzt gleich wieder im Lesesaal verschwindet hier noch eine kleine Korrektur, werter Matthias:
Um Gottes Willen keinen selbstgebackenen Kuchen, bis die fertig sind, alleine über die Backhefe zu diskutieren ist der Kuchen trocken wie ein Furz!
Also, Leute, fröhliches Schreiben und meinereiner schaut mal wieder rein, vielleicht in 4 bis 6 Wochen, ihr sollt ja in Ruhe flachsimpeln können.
Fertigmischung, Wasser rin, rausgezogen bimm, bimm, bimm.
Hoffe, die Kurzfassung gefällt Dir besser:-))
Viel ist leider nicht herum gekommen in Erfurt. Die Linken Vollidioten haben sich und alles andere blockiert🤣ich war auch schon bei den Rechten und Corona Gegnern, aber so dämlich wie die Linken stellt sich keiner an. Es gab sogar maskierte die sich aus Versehen gegenseitig verdroschen haben. Darüber lohnt es nicht zu berichten.
Danke Stefan Zimmermann,
du hast die Unterschiede genau so beschrieben wie sie sich darstellen. Für „Nachtaufnahmen“ oder schlechtes Licht ist der 1-Zoll Sensor weniger geeignet, da hilft auch so saubere Bildbearbeitung wie du es betreibst recht wenig. Dafür wurde die Sony RX10-IV nicht konstruiert. Anders herum sind z.B. die nächtlichen Bilddateien der GFX (mit Pixel Shift) aufgenommen wirklich erstklassig. Es ist wie schon alt bekannt immer die Frage ob der Fotograf Zugriff auf das für den jeweiligen Zweck nötige Equipment hat oder ob er aus seinem vorhandenen System das optimale herauskitzeln muss. Deswegen Lob für das RX10 „Testbild“! Oberflächlich betrachtet ist das 1-Zoll Bild trotzdem für 80% der Betrachter gut gelungen, weil ein direkter Vergleich fehlt.
Das „Hauptargument“ nämlich mit der RX10 eine relativ kleine „Komplettlösung“ bei sich zu haben ist nach wie vor nicht von der Hand zu weisen.
Nebenbei bemerkt kann man jedes X-beliebige System absichtlich mit wenigen Handgriffen an seine Grenzen oder darüber hinaus bringen.
Danke Alfred, sehe ich auch so. 😊
Die RX10 ist bei Nacht natürlich nicht in ihrem Lieblingsrevier. Trotzdem funktioniert es besser, als man ihr auf dem Papier vielleicht zutrauen würde.
Beim angekündigten Nachfolger würde mich deshalb vor allem ein modernerer 1″-Sensor interessieren — ich hoffe noch drauf, das wäre wirklich klasse: weniger Rauschen, saubereres Signal, mehr Reserven. Keine Ahnung, wie weit Sony die Grenzen nach all den Jahren wirklich verschieben kann, aber wenn sich da spürbar etwas tut, würde das für mich schon verändern, was man im Alltag einfach mal einpackt und mitnimmt.
Die RX10 bleibt eben diese besondere Komplettlösung: viel Brennweite, immer alles dabei und vergleichsweise wenig Gewicht. Vielleicht ist so etwas irgendwann sogar mein Fotorucksack fürs Alter, wenn man nicht mehr so viel schleppen kann oder es gesundheitlich nicht mehr mit 10 kg Ausrüstung klappt, aber trotzdem nicht zu viel verlieren möchte. 😄
Nur noch mit einer RX1R herumzulaufen wäre vielleicht die radikalere Lösung, aber auf Dauer würde mich das vermutlich nicht glücklich machen. Dafür liebe ich die fotografische Vielfalt und die unterschiedlichen Themen einfach zu sehr. Wer weiß aber, wie man in 20 Jahren darüber denkt, wenn gesundheitlich vielleicht nicht mehr alles so selbstverständlich funktioniert.