Zwei neue Sigma-Objektive
Es lässt nicht nach an Neuheiten – aber das war ja zu erwarten während der CP+! Schauen wir nochmal zu Sigma, denn hier gab’s noch zwei neue Objektive:
Einmal das 300-600mm f/4 DG OS Sports. Das neue Teleobjektiv erscheint für den Sony-E-Mount und den L-Mount und bringt stolze 3.985 Gramm auf die Waage. Richtig gehört, fast vier Kilogramm! Bei einer Länge von etwa 48 Zentimetern und einem Durchmesser von knapp 17 Zentimetern gibt’s aber genug Angriffsfläche zum Festhalten.
Das Gehäuse ist zudem wetterfest und besteht aus einer Magnesiumlegierung. Eine spezielle Beschichtung soll zudem die Hitze bei extremen Temperaturen vom Gehäuse fernhalten.

Konstruiert ist das neue Obejktiv aus 28 Elementen in 21 Gruppen und nutzt 13 Blendenlamellen. Die optische Qualität soll dabei laut Hersteller an Festbrennweiten erinnern. Noch ein paar spannende Dinge, da ich mich kurz halten muss:
Es gibt eine Drop.in-Filterhalterung für 40,5mm große ND- und Polfilter.
Das Objekti ist kompatibel mit Telekonvertern, die die Brennweite dann auf bis zu 1.200 mm erweitern.
Kurioserweise ist eine KI-gestützte Motiverkennung mit an Bord, der den schnellen HLA-Autofokus in der Kamera unterstützen soll.
Und einen Bildsstabilisator gibt’s auch noch – der OS2 soll bis zu 5,5 Blendenstufen ausgleichen können. Ein Panning-Modus soll Mitzieher zudem einfacher machen.
Wollt Ihr zuschlagen, solltet Ihr 6.999 Euro vom Sparbuch ziehen. Danach bräuchte ich auf jeden Fall auch einen kleinen Stabilisator
Budgetauglicher ist da schon das 16-300 mm f/3.5 – 6.7 für APS-C-Kameras. Das Objektiv stellt den ersten 18,8-fach-Zoom für spiegellose APS-C-Modelle vor und erreicht umgerechnet zu Kleinbild einen Brennweitenbereich von 24 bis 450 mm.

Ein wirklich interessantes Reisezoom also, das mit einem Gewicht von 615 Gramm und einer Länge von etwa 12 Zentimetern auch noch ausreichend kompakt ist.
Preislich liegen wir hier bei 729 Euro – losgehen soll’s ab April 2025 und ja, da wird man als Vollformatnutzer doch schonmal neidisch! Wollt Ihr Vorbestellen, geht das übrigens für den E-Mount, Canon RF-S, Fuji X und auch für Kameras mit L-Mount!
Zeiss bringt Otus-Objektive zurück
Und noch eine Eilmeldung direkt von der CP+: Zeiss ist zurück – und nicht mit Smartphone-Kooperationen sondern mit Otus-Objektiven für spiegelloses Vollformat.
Wie im Vorfeld bereits erwartet, erscheinen zwei Festbrennweiten mit 50 und 85 Millimeter. Jetzt ist klar: Erscheinen für den Sony-E-Mount, Nikons Z-Mount und Canons RF-Mount. Moment, Canons Vollformat-RF-Mount?!
Yes, aber jetzt muss ich euch leider enttäuschen: Die Objektive kommen OHNE Autofokus, übertragen aber zumindest elektronische Daten an die jeweiligen Kameras. Laut Zeiss ist das aber eine bewusste Entscheidung und ermöglicht es Fotografen – Zitat – “ihre kreative Kraft mit ihrem handwerklichen Geschick zu verbinden”. Nunja …
Auf die Waage bringt das kleinere der beiden Objektive 677 Gramm, die 85-mm-Festbrennweite bringt es auf stolze 1.040 Gramm. Gefertigt sind beide Objektive dafür aber aus Metall. Gegen staub und spritzwasser sollen sie ebenfalls geschützt sein und Temperaturen von -20 Grad bis 55 Grad aushalten können.
Um nicht die Marketing-Beschreibung zur Bildqualität von Zeiss zu wiederholen, möchte ich Euch bei Interesse an dieser Stelle auf das Video der Kollegen von Petapixel hinweisen. Die sind einerseits begeistert vom Look and Feel der Objektive, finden optisch aber einige Probleme. Etwa Farbänderungen im Bereich vor- und hinter der Schärfeebene, die sich bekanntlich nur schwer korrigieren lassen sowie Unschärfen selbst in der Bildmitte bei Offenblende.
Ist also die Frage, ob Zeiss sich da nicht ein wenig verkalkuliert hat. Denn das 50mm f/1.4 ML kostet 2.499 Euro und das 85mm f/1.4 ML schlägt mit 2.799 Euro zu Buche. Und das in Zeiten, wo Hersteller wie Viltrox optisch womöglich bessere Festbrennweiten für unter 1.000 Euro anbieten. Stichwort 135mm f/1.8 LAB – Ich weiß ja nicht – schreibt’s mir auch hier Eure Meinung in die Kommentare!
Zwei neue Objektive von Sony
News Nummero fünf ist die letzte für heute – bleiben auch nur noch zwei Objektive von Sony übrig!
Einmal präsentierte man mit dem 16mm f/1.8 G die vielleicht interessanteste Weitwinkel-Festbrennweite für die eigenen Vollformatkameras. Sony platziert das 16mm zwischen dem deutlich teureren 14mm f/1.8 aus der G-Master-Serie und dem weniger weitwinkligen 20mm f/1.8 aus der G-Serie ein. Schon daher ist es für viele Kunden und Kundinnen interessant.
Konstruiert ist es aus 15 Elementen in 12 Gruppen, 11 Blendenlamellen sollen für ein schönes Bokeh sorgen und mit einem Gewicht von nur 300 Gramm ist das 16mm f/1.8 schön leicht. Die Länge ist mit 7,5 Zentimetern und einem Durchmesser von 7,4 Zentimetern ebenfalls kompakt und sogar optische Filter lassen sich vorne ans Objektiv schrauben.
Der Autofokus ist schnell genug, um die 120 Bilder pro Sekunde mit AF-Tracking bei der A9 III zu schaffen und für Videografen gibt’s einen Blendenring mit De-Click-Funktion.
Klingt alles ziemlich gut für 999 Euro – gut gemacht Sony!
Und trotzdem stand das 16mm f/1.8 ein wenig im Schatten vom neuen Super-Telezoom von Sony: Dem 400-800mm f6.3 – f/8! Dieser platziert Sony in der G-Serie und zielt damit natürlich auf Wildlife- Volge- und Sport-Fotografen ab.
Das neue Objektiv bringt solze 2,5 Kilogramm auf die Waage und ist mit einer Länge von knapp 35 Zentimetern und 12 Zentimetern im Durchmesser auch echt gewaltig. Bei der Bedienung gibt’s zudem viele Parallelen zum 200-600mm von Sony, es gibt drei Fokushaltetasten, einen Fokusring, einen Zoomring und diverse Schalter zur Steuerung von Fukntionen.

Die Konstruktion ist mit 27 Elementen in 19 Gruppen sehr aufwändig und auch hier gibt’s 11 Blendenlamellen für ein schönes Bokeh. Ein Bildstabilisator, ein 105-mm-Filtergewinde, eine Naheinstellgrenze von 1,7 Metern und ein wetterfestes Gehäuse sind ebenfalls mit an Bord. Und natürlich ist es auch kompatibel mit 1,4-fach und 2-fach Telekonvertern von Sony.
Erhältlich ist das neue Objektiv ab Mitte März zu einem Preis von 2.999 Euro. Klingt erstmal viel, ist im Vergleich zu Sonys Tele-Festbrennweiten aber dann irgendwie günstig. Kleiner Videotipp zum Ende: Kai Wong hat das Objektiv schon getestet und ganz gut eingeordnet. Gibt’s natürlich hier auf YouTube!
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Damit verabschiede ich mich und sage wie immer: „Bis zum nächsten Mal!“

Viel Neues??? Ich lese nichts über eine: Canon R 1X, Canon R 3 II oder Nikon Z9 II !
Auch nichts positives, Canon gibt endlich für Vollformat das RF Bajonett Frei damit Sigma und Tamron Preiswerte Objektive bauen kann.
Sagen wir mal so – bis zur Präsentation der neuen Fuji GFX100RF am 20. März in Prag ist nichts für mich dabei.
„Haben wollen“ anderer Foto Geräte? Wenn ich unbedingt Vollformat müsste dann die neue Panasonic S1R ll, aber ansonsten?
Schön das sich die Objektiv-Hersteller bemühen für jeden etwas auf die Theke zu stellen.
Wo bleiben wirklich NEUE Sensoren? Was ist mit 1-Zoll oder MFT Neuheiten?
Software schrauben ?!? Klar wenn sonst nichts mehr hilft – schöner rechnen geht fast immer !! Neue ABO Modelle – wenn möglich für mobile Geräte – genau das braucht der „Content Creator“ dringend.
Viel heiße Luft – das ist bis jetzt mein Eindruck!
Der wahre Irrsinn hat schon lange Einzug gehalten. Alles was digital steuerbar ist wird mit Apps und irrsinnig klugen KI Funktionen zugemüllt.
Beim Bild des vorgestellten Sony 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS Zooms musste ich lachen. Sehe ich doch auf den ersten Blick VIER Schalter und ZWEI Tasten. Bestimmt sind dahinter unglaublich WICHTIGE Funktionen versteckt ohne die der Fotograf kein einziges Bild zustande bringt. Plus die vielen Rädchen und Tasten an der Kamera! So etwas finde ich IRRSINNIG.
Wo bleibt die LEICHTIGKEIT beim Bilder machen? Wenn schon digitaler Fortschritt dann sinnvolle Funktionen genau so wie sie z.B. bei der neuen Sigma BF gezeigt werden.
Es sind übrigens 5 Schalter und 3 Tasten.
3 Schalter für den Fokus – An/Aus – DMF (Kombimodus aus AF und MF) und Fokusbereich. Die Tasten sind gleich und stoppen den AF, wenn gedrückt. Es gibt 3, damit man von überall drankommt – sie sind aber auch frei belegbar.
2 Schalter steuern den Stabi – An/Aus und Mitzieh-Modus
Supertele-Zooms werden jetzt nicht gerade für die Leichtigkeit beim Bilder machen entwickelt. Da geht’s um maximale Kontrolle an den Grenzen des Möglichen.