Canon und Sony haben diese Woche zwei neue Kameras vorgestellt, darunter die extrem leistungsstarke A7R VI mit Stacked-Sensor! Die Ankündigung mit den meisten Aufrufen war trotzdem die Lumix L10 von Panasonic. Denn der Hersteller überraschte diese Woche mit der Nachfolgerin der LX100.
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Die wichtigsten Foto-News der Kalenderwoche 20
Sony stellt 100-400mm f/4.5 GM OSS vor
Die drei neuen Kameras würde ich gerne am Stück präsentieren, damit Ihr im Hinterkopf ein wenig vergleichen könnt. Daher starten wir mal mit dem 100-400mm aus der G-Maste-Serie, das Sony zur neuen Kamera präsentiert hat.
Ganz ausführlich ist das ein FE 100-400mm f/4.5 GM OSS – also ein optisch stabilisiertes Superzoom für Sonys Vollformat mit durchgehender Offenblende von f/4.5. Wie im Vorfeld bereits vermutet kommt es zudem mit Innenzoom, wodurch es egal welche Brennweite knapp 33 Zentimeter lang ist.

Sehen wir es als Nachfolger des 2017 vorgestellten 100-400 4.5-5.6 GM OSS – Sony sieht die Objektive wohl getrennt voneinander, was wir an der fehlenden “Mark 2-Auszeichnung” der neuen Linse erkennen – dann sehen wir, dass der Innenzoom und die fixe Offenblende ein wenig mehr Platz brauchen. Das Objektiv ist mit 1.840 Gramm etwa 345 Gramm schwerer als der Vorgänger. Mit 12 Zentimetern Durchmesser und der Länge von 33 Zentimetern ist es insgesamt auch ein wenig voluminöser.
Technisch hat Sony aber noch einmal einige Schüppen mehr draufgelegt. Der Autofokus ist dank vier XD-Linearmotoren gleich dreimal schneller, die Zuverlässigkeit beim Tracking soll sich um 50 Prozent verbessert haben und mit der Kompatibilität der 120 Bilder pro Sekunde der A9 III positioniert Sony das Objektiv klar für die Sport- und Tierfotografie.
Die Naheinstellgrenzen liegen im Weitwinkel bei 64 Zentimetern und bei 1,5 Metern am langen Ende, es gibt einen Einschubfilterhalter nahe am Bajonett und das Objektiv ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet. Wer mehr Brennweite braucht, kann das neue Objektiv zudem mit Sonys Telekonvertern verbinden.

Ein so aufwendiges Objektiv – Sony bringt gleich 28 Linsen in 20 Gruppen und 11 Blendenlamellen unter – hat leider seinen Preis. Das 100-400 ist ab Juni für 4.999 Euro erhältlich. Zum Vergleich: Der inoffizielle Vorgänger kostet aktuell rund 2.200 Euro.
Sony stellt A7R VI vor
Wir bleiben natürlich bei Sony, ich will Euch nicht weiter auf die Folter spannen. Sony hat mit der A7R VI ihr neues Profi-Flaggschiff mit hochauflösendem Sensor präsentiert. Und tatsächlich kommt erstmals ein Stacked-Sensor in die R-Serie. Dadurch kann Sony nun 66,8 Megapixel mit Serienbildgeschwindigkeiten von bis zu 30 Bildern pro Sekunde kombinieren.
Möglich ist das dank des neuen Exmor-RS-Sensor, der vollständig gestapelt ist – und mit einem BIONZ-XR2-Prozessor inklusive integrierte KI-Verarbeitungseinheit. Die 30 Bilder pro Sekunde schafft die Kombination im 14-Bit-RAW-Format ganz ohne Blackouts im Sucher, was bei schnellen Motiven sehr von Vorteil ist.

Technisch bietet die A7R VI im Vergleich zur Vorgängerin eine 5,6-fach schnellere Sensorauslesegeschwindigkeit. Mit elektronischem Verschluss sind das 19,6 Millisekunden. Was ich hier nochmal ganz interessant finde, ist der Vergleich zur A1 II – die liest ihren Sensor trotz 50 Megapixeln in unter 4 Millisekunden aus. Sony kannibalisiert sein eigenes Produkt-Lineup also wie befürchtet nicht ganz.
Das liegt an technischen Details, die Mark in seiner News nochmal genauer ausführt – und ist bei der A7R VI nicht unbedingt als Nachteil anzusehen. Denn Sony erreicht mit mechanischen Verschluss einen riesigen Dynamikumfang von 16 Blendenstufen dank Dual-Conversion-Gain, wie wir ihn schon in der A7 V gesehen haben.
Ebenfalls verbessern konnte Sony den Autofokus, der im Kern zwar derselbe Hybrid-Autofokus mit 759 Autofokuspunkten ist. Sony ergänzt allerdings den Echtzeit-Erkennungs-Autofokus-Plus. Wollt Ihr hier Praxiseindrücke sehen, empfehle ich Euch den Test von Stefan Wiesner auf YouTube, der vergleicht den Autofokus mit der Vorgängerin. Amazingnaturealpha hat zudem wieder seinen “Vogel-am-Kabel”-Standardtest durchgeführt, den kann ich Euch ebenfalls ans Herz legen!

Für schnelle Motive gibt’s noch einen Pre-Capture-Modus, der bis zu eine Sekunde vor dem Auslösen bei 30 Bildern pro Sekunde speichern kann. Dazu findet die Speed-Boost-Funktion aus der A9 III Einzug in die R-Serie – leider fehlt der zusätzliche Knopf vorne unter dem Bajonett. Schade!
Insgesamt bleibt das Gehäuse reeelativ gleich. Wir bekommen aber beleuchtete Tasten und einen helleren Sucher. Zwar löst er immer noch mit 9,44 Millionen Bildpunkten aus, er ist mit einem neuen OLED-Panel und Unterstützung für 10-Bit-HLG-HDR aber deutlich heller.
Was sich ebenfalls verändert, ist der Akku. Nutzt Ihr bereits eine aktuelle Sony-Kamera müsst Ihr auf den neuen NP-SA100 wechseln, der rund 27 Prozent mehr Kapazität bietet als der frühere FZ-100-Akku. Das sorgt für 710 Aufnahmen via LCD oder 600 Aufnahmen über den elektronischen Sucher.
Zusätzlich zu den 5.099 € müsst Ihr also Preis für neue Akkus einplanen. Die NP-SA100 kosten 119 Euro in der UVP – als Trostpflaster legt Sony ein Doppel-Akkuladegerät zur Kamera dabei.
Ihr könnt mir Eure Meinung zur A7R VI natürlich gerne in die Kommentare schreiben. Da wir uns als nächstes die auf Videos spezialisierte R6 V anschauen, will ich aber nochmal kurz auf die Videoeigenschaften der Sony-Kamera eingehen. Einfach, damit wir die R6 V ein wenig im Kontext zur Konkurrenz sehen können.
Auch wenn die A7R VI nicht speziell für Videos gedacht ist, bringt sie einige Verbesserungen mit. So schafft sie 8K-Aufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde statt mit 24p wie bei der Vorgängerin – allerdings weiterhin mit 1,2-fachem Crop. 4K wird nun ohne Crop bei bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf die Speicherkarte geschrieben und Videografen profitieren nochmal vom neuen Sensor. Denn mit 4K bei 30 Bildern pro Sekunde können wir einen Dual-Gain-Aufnahmemodus nutzen, der den Dynamikumfang erweitert. RAW-Video können wir intern allerdings noch immer nicht aufzeichnen – daher kommen wir jetzt zur neuen Canon-Kamera!
Canon präsentiert EOS R6 V für 2.499 €
Eine halbe Stunde vor der A7R VI hat Canon die EOS R6 V vorgestellt. Und wie erwartet ist es die Light-Video-Variante der R6 Mark III aus dem letzten Jahr. Mit der C50 gibt’s ja schließlich schon eine Profi-Video-Variante auf derselben technischen Basis. Also: Was macht die R6 V anders?
Erstmal sind Sensor und Prozessor dieselben: Also ein 32,5 Megapixel starker Vollformatsensor zusammen mit dem DIGIC X Prozessor. Mit diesem nimmt die Kamera intern 7K bei 60 Bildern pro Sekunde in Canons Cinema RAW Light auf – also die interne RAW-Aufzeichnung, die der A7R Mark VI fehlt.

Dazu unterstützt Canon Open-Gate – also ein 3:2-Format durch Auslesen der gesamten Sensorhöhe in 7K bei 30 Bildern pro Sekunde. Oversampelt liefert die Kamera in 4K bei 60 Bildern pro Sekunde besonders scharfe Ergebnisse und für Zeitlupen schafft die Kamera 4K auch bei 120 Bildern pro Sekunde ohne Crop.
Extern können wir RAW-Videos über HDMI in voller Größe auch in ProRes-RAW aufnehmen. Das sind alles sehr attraktive Eigenschaften für Videografen, Canon musste das Design der Kamera allerdings ein wenig anpassen, um mit der anfallenden Hitze klarzukommen.
Grundlegend verzichtet Canon bei der R6 V auf einen mechanischen Verschluss und entfernt auch den elektronischen Sucher von der Oberseite der Kamera. Das seitlich ausklappbare 3-Zoll-Display mit 1,62 Millionen Bildpunkten ist also ohne Zubehör die einzige Möglichkeit, um den Videoausschnitt zu kontrollieren. In das recht kompakte Gehäuse der Kamera baut Canon allerdings einen Lüfter und einen IBIS ein, der laut CIPA-Standard bis zu 7,5 Blendenstufen ausgleichen kann. Die R6 V soll zudem nicht weniger stark überhitzen, wenn man in den verschiedenen Videomodi filmt. Bei 4K mit 60 Bildern pro Sekunde sollen bei Raumtemperatur zwei Stunden drin sein, Open Gate soll sogar ohne zeitliche Begrenzung funktionieren.

Im Vergleich zur Cinema C50 fehlen also lediglich Sonderfunktionen wie Dual-Base-ISO, Timecode und die Unterstützung für anamorphe Aufnahmen. Zudem ist die Kamera mit einer UVP von 2.499 Euro vergleichsweise günstig.
Damit stellt sich Canon zudem deutlich gegen Konkurrenten wie die Nikon ZR und die ZV-E1 von Sony. Zusätzlich hat Canon zudem ein 20-50mm f/4 IS USM mit Powerzoom für 1.499 Euro vorgestellt.
Überraschung: Das ist die Panasonic Lumix L10
Denn schließlich müssen wir uns überraschenderweise NOCH eine Kamera anschauen! Und zwar die lang ersehnte Nachfolgerin der Panasonic Lumix LX100!
Ohne wirklich aktuelle Leaks und ganz ohne Teaser stellte Panasonic die Lumix L10 vor, die eine Kompaktkamera mit fest verbauten Zoom-Objektiv ist. Grundlage ist dabei der Sensor der GH7, der mit 26 Megapixeln und dem Multi-Aspect-Ratio-System aus der LX100 und der Leica D-Lux 8 zum Einsatz kommt. Wollt Ihr Euch das einmal genauer anschauen, schaut mal in meinen Kompaktkamera-Vergleich aus dem letzten Jahr, bei dem die Leica dabei war, die wiederum eine leicht angepasste Version der LX100 ist.

Da der rückwärtig belichtete Micro-Four-Thirds-Sensor generell aber wegen des kleinen Formats nicht ganz ausgelesen werden kann, liegt die effektive Auflösung bei maximal 20,4 Megapixeln.
Gleich geblieben ist das Leica DC Vario-Summilux-Objektiv, das einen kleinbild-äquivalenten Brennweitenbereich von 24-75 Millimetern abdeckt. Die Lichtstärke liegt bei f/1.7 im Weitwinkel und f/2.8 im Teleberiech – das kennen wir bereits genauso von den beiden Vorgängerinnen, was aufgrund der hohen optischen Qualität aber nicht weiter schlimm ist.
Sehr erfreulich hingegen ist, dass Panasonic – anders als bei seinen anderen neuen Kompaktkameras – beim Autofokus und beim Display nachbessert. So kommt ein Hybrider Phasenerkennungs-Autofokus mit 779 Fokuspunkten zum Einsatz, der verschiedene Motive tracken kann. Die Serienbildgeschwindigkeit ist mit 11 Serienbildern pro Sekunde mit mechanischen Verschluss und 30 Bildern pro Sekunde ebenfalls ordentlich. Mit mechanischen Verschluss funktioniert das Autofokus-Tracking allerdings nur mit 9 Bildern pro Sekunde. Sogar eine Pre-Burst-Funktion integriert Panasonic in die Kompaktkamera.

Beim Gehäuse gibt’s einige Änderungen: Das Belichtungszeitenrad auf der Oberseite ist nun ein PASM-Rädchen mit Custom-Speicherplätzen und wir bekommen einen schwenk- und drehbaren Touchscreen statt des fest verbauten Displays aus der Vorgängerin. Das Display misst zwar nach wie vor 3 Zoll, es löst aber mit 1,84 Millionen Bildpunkten auf. Der OLED-Sucher, der im Messsucher-Design platziert ist, löst mit 2,36 Millionen Bildpunkten auf und bietet eine 0,74 Fache Vergrößerung.
Insgesamt also durchaus eine moderne und attraktive Kompaktkamera – die allerdings seinen Preis hat. Panasonic platziert die L10 ab Juni in Schwarz und Silber im Premium-Bereich für 1.499 Euro!
Hier bin ich echt auf Eure Meinung gespannt!
Leica soll Entwicklung neuer Mittelformatkameras eingestellt haben
Zum Ende dieser Folge will ich noch auf ein Gerücht eingehen, das ich irgendwie ganz interessant finde.
Und zwar berichtet die Gerüchteseite Leicarumors, dass Leica die Entwicklung einer neuen Mittelformat-Kamera eingestellt hat. Mitarbeiter aus dem S-Team sollen auf die Entwicklung neuer SL- und M-Modelle umverteilt worden sein. Leicarumors stellt dabei einen Bezug zu Berichten über einen möglichen Eigentümerwechsel in den Raum, über den wir hier Anfang des Jahres berichtet hatten.
Stimmen die Gerüchte, wäre das eine erste Auswirkung der Übernahme durch Investoren wie die chinesische HongShan Capital Group und die nordeuropäische Altor Equity Partners. Ein riesengroßer Verlust wäre die Entwicklung aber wohl nicht unbedingt.
Die letzte Mittelformatkamera von Leica wurde im Jahr 2018 angekündigt und erst zwei Jahre später ausgeliefert. Die S3 mit 64-Megapixel-Sensor mit Sensorformat von 45×30 Millimetern. Nur drei Jahre später wurde sie ohne Nachfolgerin eingestellt – seitdem gibt es nur Gerüchte zu spiegellosen Nachfolgern oder Hybrid-Modellen mit neuem Bajonett.
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Damit verabschiede ich mich und sage wie immer: „Bis zum nächsten Mal!“


Mein Wochenrückblick 🙂 Die folgende Geschichte ist frei erfunden. Ähnlichkeiten mit realen Personen, Forenbeiträgen, YouTube-Kanälen oder emotional eskalierenden Kameradiskussionen sind natürlich rein zufällig. Wirklich. Ganz bestimmt. Die Kamera war noch nicht einmal erschienen, da wusste das Forum bereits alles. „Unbrauchbar.“ „Absolute Revolution.“ „Sony ist fertig.“ „Canon hat endgültig den Anschluss verloren.“ „Nikon zerstört gerade den Markt.“ Es war immer dasselbe. Ein unscharfes Leakbild. Drei technische Daten. Und plötzlich benahmen sich erwachsene Menschen wie Analysten kurz vor einem internationalen Krisengipfel. User DynamicRange89 schrieb nachts um 01:43 Uhr: „Wenn der Sensor unter ISO 6400 nicht mindestens 14,8 Blenden schafft, bin ich raus.“ Er fotografierte hauptsächlich seinen Hund im Garten. Darunter antwortete sofort jemand: „Sorry, aber ohne stacked Sensor kann ich Hochzeiten einfach nicht mehr ernsthaft fotografieren.“ Ein anderer schrieb: „Für professionelle Arbeit komplett unbrauchbar.“ Niemand wusste genau, welche professionelle Arbeit gemeint war. Dann begannen die Vergleiche. Menschen zoomten nachts auf Backsteinmauern bei 800 %. „Seht ihr das Banding links unten?“ Panik. „Katastrophe.“ „2026 eigentlich peinlich.“ „Meine Kamera von 2019 ist cleaner.“ „Da warte ich definitiv auf Firmware 2.1.“ Niemand hatte die Kamera benutzt. Das hielt allerdings niemanden davon ab, endgültige Urteile zu fällen. User ColorSciencePro erklärte den Sensor nach 14 Minuten Hands-on… Weiterlesen »
👍
😁😁😁
So sieht es aus.
👍
Danke für den alternativen Wochenrückblick. 👍
Ebenfalls besten Dank – sehr gut beobachtet!
Sehr gut.
🙂 sehr gut zusammengefasst
Aber ich darf dich beruhigen. Wie überall in Medien und Politik, fetzen sich eine Hand voll …… (frei wählbare adjektive und Nomen einsetzen)
Die Masse schweigt, denn sie hat Wichtigeres zu tun.
Von der Anzahl oder Art von Kommentaren auf die Marktstimmung (Kaufabsicht) oder gesellschaftlichen Stimmung zu schließen ist naja nicht gerade naturwissenschaftlich fundiert 😉
Siehe emotionale Diskussionen wenns um 5-6K Equipment geht. Und wieviel Prozent der Kunden im gesamten Markt (und nicht in einem Fotoforum) kaufen sich das tatsächlich???
Also den Titel Wie Panasonic der A7R VI und R6 V den Rang abläuft verstehe ich im Rückblick überhaupt nicht.Schaut man sich die Anzahl Kommentare bezüglich der 3 vorgestellten Kameras an, habe ich nicht den gleichen Eindruck. Da scheint das Interesse an SONY am grössten, bei Panasonic ca. 3x geringer und bei Canon mit grossem Abstand am geringsten zu sein. Bei Youtube das selbe Bild. Aber vielleich kann mir da Photografix weiter helfen.
… “Krieg der Welten” verzerrt vielleicht die Wahrnehmung 😉
✌️😂
Also ehrlich gesagt kann ich aus den Kommentaren auch nicht heraus lesen dass Lumix dem Rest den Rang abläuft. Eher Wunschdenken des Schreibers.
Da ist schon wieder einer… 😂
Für mich ganz persönlich ist die Panasonic L10 DIE MELDUNG gewesen. Zwar ist sie nicht die Hosentaschenkamera – in der Umhängetasche findet sie garantiert ihren Platz. Das Ding soll her – aber erst einmal muss ich sie mit den Fingern anfassen können – danach die Kreditkarte zücken, fertig!
Sehe ich ebenfalls so,in den Kommentaren war trotz Panasonic und Mft sehr viel Wohlgefallen dabei und zu oft ohne direkte Hinrichtung.
Das heisst hier ansich die Kamera ist sehr geil.
Sony hingegen ca 50% Lobhudelei und 50% Hinrichtung.Bitte nicht auf kleine zweistellige % Ansicht Fehlfeststellung meinerseits verbal töten.
Ist hier schnell passiert.
Also ich verstehe den Hype null…kompakt ist sie mmn überhaupt nicht , dazu noch sehr teuer für was sie ist. .
Was teuer ist – darüber gehen die Meinungen auseinander! Wer eine Surf Ausrüstung erwirbt hat meiner Meinung nach einen an der Klatsche – noch dazu wenn er weit fahren muss um sie einzusetzen, dagegen sind 1.500 bis 1.600 Euro für eine Kamera nicht der Rede wert. Für Rennräder sind 10.000 keine Seltenheit. Ein Kilo gutes Rindfleisch ist teuer weil sehr schnell gegessen, eine Dose Hundefutter finde ich viel zu billig wenn ich daran denke das es Kinder gibt die ohne Frühstück zur Schule kommen müssen.
Die meisten leben Gedanklich in der Welt von Gestern.Hab ja auch schon mal erwähnt das meine GX8 von 2016 1200 Euro gekostet hat.Und das ohne Linse.Von daher ist die L10 fast ein schnapper da sie ebenfalls ein wertiges Magnesiumgehäuse besitzt und dazu modernste Ausstattung.
Und man darf ja nu nicht vergessen das es die aktuelle UVP ist.
Aber es ist eben sehr Deutsch,jammern und meckern auf höchstem Niveau.😂
Immerhin haben wir das noch nicht verlernt.
ier ist ein Entwurf für die Antwort an Jörg H, der das Ganze gewohnt direkt und mit harten technischen Fakten auf den Punkt bringt:
Hallo Jörg,
der Vergleich mit der GX8 von 2016 hinkt technisch an einer ganz entscheidenden Stelle: Die GX8 hatte damals schon einen eingebauten Gehäusestabilisator . Die neue L10 im Jahr 2026 hat keinen Sensor-Stabilisator.
Eine Kamera als „modernst ausgestattet“ zu bezeichnen, wenn ihr ein fundamentales Feature fehlt, das Panasonic selbst vor zehn Jahren schon in der gehobenen Mittelklasse verbaut hat, wird den technischen Fakten nicht gerecht. Dazu kommt, dass das fest verbaute Objektiv kein neues Meisterwerk ist, sondern die optische Rechnung der LX100 II von 2018 nutzt.
Das hat auch nichts mit „deutschem Jammern“ zu tun. Wenn man im Jahr 2026 für eine UVP von 1.500 Euro eine Kamera auf den Markt bringt, die weder IBIS noch einen eingebauten Blitz besitzt und effektiv nur 20 Megapixel liefert, dann ist eine sachliche Kritik am Preis-Leistungs-Verhältnis einfach eine nüchterne Marktanalyse.
Ich wollte wirklich nicht diffamieren sondern nur meine Meinung darstellen.Klar hast du recht bzgl Sensorstabi.Aber was dieser im Preis zu dem Linsenstabi ausmacht kann ich nicht sagen.Vermutlich wird es nicht die Welt sein. Das mit dem jammern und Deutsch war etwas spaßig und etwas real gemeint. Jeder soll die Sache auch so einschätzen wie er es mag und danach entscheinden ob die Kamera was für ihn ist oder eben nicht. Der Sensor ist so weit wie mir bekannt ist mit das was sehr teuer an einer Kamera ist und der ist von der GH7.Also BSI Sensor. In der G9II ist er wohl auch vorhanden aber es wird nicht weiter von Pana kommuniziert. Die G9II besitze ich und muss sagen das der Sensor schon der Hammer ist.Ich würde sogar sager etwas besser als in meiner OM3. Klar ist da die kompakte festinstallierte Linse nicht die Abbildung einer Festbrennweite oder größerem Tele gerecht werden kann. Aber darum geht es bei einer Travelkamera auch nicht. Und ich meine das muss es auch nicht.Für Pixelpiper ist natürlich nichts wie wir alle wissen.Das ist eben Physik. Ich denke sie trifft aber den Punkt für alles was Unterwegs angeht wie Urlaub und Outdoor.Wenn man dann was… Weiterlesen »
Hallo Alfred,
du hast meinen Kommentar leider nicht genau gelesen. Ich habe keineswegs behauptet, dass 1.500 Euro pauschal viel Geld sind oder das Budget eines Hobbys sprengen. Mein Satz lautete ausdrücklich: „teuer für das, was sie ist“.
Es geht hier nicht um einen absoluten Preisvergleich mit Surfausrüstungen oder 10.000-Euro-Rennrädern, sondern um das Preis-Leistungs-Verhältnis im aktuellen Kameramarkt. Wenn eine Kamera für eine UVP von 1.499 Euro auf den Markt kommt, die keinen sensorbasierten Bildstabilisator besitzt, effektiv nur 20 Megapixel auf einem relativ kleinen MFT-Sensor liefert und ein optisch unverändertes Objektiv-Layout aus dem Jahr 2018 nutzt, dann ist das gemessen an der gelieferten Hardware schlicht teuer für das gebotene Paket.
Der Vergleich mit völlig fachfremden Konsumgütern ändert nichts an der rein technischen Relation dieser Kamera zu ihrer eigenen Ausstattung im Jahr 2026.
Übrigens,wem das ganze Markenrennen ebenfalls ein wenig nervt der guckt sich wenn er mag mal die Bilder vom Felix Wesch an.
Das ist für meine Begiffe die hohe künstlerische Fotografie in Vollendung.
Und das mit Panasonic S1RII und zuvor S1 und auch S1R.
Da können wir alle noch was lernen.
Er hat auch einen sehr unterhaltsamen Youtube Kanal.Da geht´s aber lediglich um die Schönheit von Bildern und wenig um Techink.
Unter Blog sind die neuesten Fotografien zu sehen.
http://www.felixwesch.de/
Sehr schönes Color Gradeing.
Bei der heutigen Fotografie kommt es doch nicht mehr unbedingt auf das Motiv an, sondern wie stark und perfekt man seine Bilder bearbeiten kann. Ohne teure Software sind doch die Fotos heute keinen Pfifferling mehr wert, warum? Weil ihnen die Aussage fehlt. Millionen Fotografen, aber immer der selbe Mist.
Also beim Felix sind die Bilder nur leicht bearbeitet.So wie es eben die meisten machen.
Seine Bilder sind schon was wert weil er auch schon einige Preise bekommen hat und viele diese eben toll finden.
Und das ist es doch worum es geht.
Immer derselbe Mist stimmt so nicht,entweder hast gar nicht angeschaut oder ärgerst dich weil da nicht mithalten kannst.Er hat einen Fotostil der sonst so nicht zu sehen ist.
Aber jeder muss es ja nicht gut finden,wir leben ja in einem freien Land.
Da hat sich jemand einige sehr schöne Makros im Photoshop gespeichert. Wenn das keine exzessive Bildbearbeitung ist dann besitzt der gute Felix eine exklusive System Kamera der Sonderklasse.
Trotzdem hat er „seinen Bildstil“ gefunden. Nichts dagegen einzuwenden. Alles im tiefgrünen Bereich. Macht sich an der Wand hinter dem Sofa bestimmt gut, sehr dekorativ sind die Werke auf jeden Fall. Solche Fotos lassen sich leicht verkaufen. Nur verkaufte Bilder bedeuten ERFOLG, alles andere ist Hobby.
Naja,exzessive Bildbearbeitung ist ein dehnbarer Begriff.Ich würde das bei ihm eher verneinen.In seinen Videos kann man oft die Entstehung der Bilder mit verfolgen.Die sind dann schon nahe am Endergebnis.
Wie dem auch sei,er macht das gut und ist ein netter Mensch.Habe ihn im April mal persönlich kennenlernen dürfen.
Ich glaube Vermarktung ist jetzt nicht wirklich sein Ding,wenn auch die Bilder seiner letzten Vernissage zu kaufen sind da sie wirklich zu schade sind in irgendeinem Schrank zu verstauben.
Ja,ab wann ist es Erfolg? Wie nötig und wichtig ist Erfolg? Und wieviel Erfolg benötigt jeder Einzelne von uns?
Ich glaube das muss jeder für sich beantworten.
Gruß und allen noch einen schönen Sonntag.
Dass er das kann leugne ich nicht, aber diese Fotos findet man in jeden Jahreskalender. Wem es gefällt, aber er ist nur einer von tausenden die dasselbe machen. Mehr gibt es meinerseits nicht zu sagen.
Ja, die Fotos sind nur leicht bearbeitet, es werden nur die Töne angepasst. Solche High-Key-Fotos sind vor allem bei der Pflanzenfotografie im Trend, das machen unterdessen die meisten Makrofotografen. Für solche Bilder braucht es sanftes Licht und oft werden zusätzlich noch Softboxen oder weisse Makroschirme verwendet, dazu wird das Foto auch etwas überbelichtet. Die Fotos entstehen so also vor allem schon vor dem Auslösen und müssen nur noch leicht bearbeitet werden. Sehr gelungene Fotos, gefallen mir fast alle.
Ich mag sie ebenfalls.Wie schon erwähnt,bei Yotube kann man auch mal sehen wie er vorgeht.
Gruß
Ich weiss, wie das funktioniert, wir haben in unserem Verein auch ein paar Top-Fotografen, die genau solche Bilder machen. Sie machen es genau so, wie ich beschrieben habe. Sie liegen jeweils am Boden und haben immer einen weissen Makroschirm dabei. Ich selber habe auch einen und fotografiere manchmal Auch High-Key, aber weil es unterdessen fast alle machen und mir auch etwas kräftigere Farben gut gefallen, mache ich es nicht so oft.
Gruss
👍
Noch ein kleiner Wochenrückblick-Nachtrag. Weil mir das mittlerweile bei ein paar wenigen Usern auf den Senkel geht und es hier keine Ignore-Funktion gibt… Dazu müsst ihr Tampermonkey aus dem Chrome Web Store oder dem Microsoft Edge Add-ons Store installieren. Danach einfach mein Script einfügen und bei „HIER USER EINTRAGEN“ eure Lieblingskandidaten hinzufügen. Danach hat man endlich Ruhe und muss diesen Mist nicht mehr lesen. Viel Spaß mit der neuen Entspannung. 😄 // ==UserScript== // @name Hide User Comments Photografix Magazin // @namespace StefanZimmermann // @version 1.1 // @description Blendet Kommentare und Antworten bestimmter Nutzer auf Photografix aus // @author Stefan Zimmermann // @match https://www.photografix-magazin.de/* // @grant none // ==/UserScript== (function() { ‘use strict’; // ========================================== // HIER USER EINTRAGEN // ========================================== const blockedUsers = [ ‘Max Mustermann1’, ‘Max Mustermann2’ ]; // ========================================== function hideComments() { document.querySelectorAll(‘.wpd-comment-wrap’).forEach(comment => { const author = comment.querySelector(‘.wpd-comment-author’); const reply = comment.querySelector(‘.wpd-reply-to’); const authorName = author ? author.textContent.trim() : ”; const replyText = reply ? reply.textContent.trim() : ”; // Kommentar direkt vom geblockten User const isBlockedAuthor = blockedUsers.includes(authorName); // Antwort an geblockten User const isReplyToBlockedUser = blockedUsers.some(user => replyText.includes(user) ); // Ausblenden if ( isBlockedAuthor || isReplyToBlockedUser ) { comment.style.display = ‘none’; } }); } // Sofort ausführen hideComments(); // Beobachtet dynamisch nachgeladene… Weiterlesen »
SEI ein MANN! Was soll der Blödsinn denn, entweder Du stehst über den Dingen oder liest die Kommentare nicht mehr! Und da “Photografix” KEIN Forum ist, wird auch keine Ignore Funktion benötigt 😉
Ich würde sagen, der ist komplett am falschen Ort, eine Kirche wäre passender.
Wir hatten uns ja nun oft genug in der Wolle und leben noch …😉
😂
Eben 😊
Gerade weil ich über den Dingen stehe, filtere ich den Kram einfach aus, statt mich ständig damit beschäftigen zu müssen.
Meine Zeit ist mir zu schade, um immer wieder dieselben sinnlosen Provokationen, aggressiven Kommentare oder endlosen Selbstdarstellungen lesen zu müssen. Manche scheinen ja wirklich sehr viel Freizeit dafür zu haben.
Ich möchte lieber die Beiträge lesen, die fachlich interessant, hilfreich oder einfach lesenswert sind. Genau dafür ist so ein Filter perfekt.
Und bevor wieder jemand meint, das ginge nur am PC:
Das funktioniert übrigens auch problemlos auf Android Smartphones und Tablets mit Firefox + Tampermonkey.
Hi Stefan, deine Fotos: Aufwendig und technisch Tippitoppi! Dein technischer Sachverstand: Klasse und oft gut erklärt. Deine prosaischen Sideletter-Ergüsse: Nett und Abschweifend! Deine messer-scharfen “Gottesurteile zu Dir auf den Senkel gehenden” Zeitgenossen wie ggf. mir: Selbstverliebt!
Was mach’ ich nun mit Deinem Meinungs- und Redaktionsfilter- Ignore-Tool?
Kannst Du es vielleicht noch ergänzen, sodass ich Dich noch THEMATISCH lesen kann, also wenn etwas ZUM Thema des Artikels von Dir kommt, also ohne (übergriffige).Innenansichten, denn: “Manche[/Du] scheinen ja wirklich sehr viel Freizeit [dafür] zu haben.”
Da fällt mir noch ein: Du kannst dies ja garnicht mehr lesen, weil ich in Deiner Kommentarfunktion GEBLOCKT bin – na, das freut mich: so bekomme ich wenigstens auch keine langatmige Antwort zu Themen die Du setzt, anstelle Dich zum Thema der Redaktion zu äußern. Sorry! 😘
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Könnte aber auch passieren, dass die Redaktion sich “die Freiheit” nimmt, diesen kurzen Strang mal “feucht durchzuwischen” …
Ich glaube, da wurde mein Punkt etwas missverstanden. Mir geht es dabei nicht darum, andere Meinungen nicht auszuhalten oder empfindlich auf Kritik zu reagieren. Friedrich ist zum Beispiel manchmal auch ziemlich hart mir gegenüber, aber immer fair. Deshalb ist er auch nicht auf meinem Filter. Ich habe noch nie etwas gegen ihn geschrieben, weil es dafür keinen Grund gibt. Für mich geht es eher um etwas anderes: Wenn Leute anfangen, aktiv zu beleidigen oder derselbe endlose Markenkrieg gefühlt jeden Monat wieder von denselben Kandidaten gestartet wird, bringt mir das fachlich einfach nichts mehr. Dieses ewige Hin und Her hat weder Mehrwert noch möchte ich das als Mensch ständig lesen müssen. Wenn im Restaurant am Nebentisch dauerhaft laut diskutiert wird, setzt man sich normalerweise ja auch lieber ein Stück weiter weg, statt den ganzen Abend freiwillig mitzuhören Und was das „feucht durchwischen“ angeht: Keine Ahnung, was genau damit gemeint war 😄 Technisch kann jede Webseite lokal angepasst werden, wie es dem Endnutzer gefällt. Das ist nur eine Darstellung im eigenen Browser. Im Prinzip wie ein persönliches Theme oder ein Werbeblocker. Aktuell arbeite ich sogar an einem intelligenten Filter für Newsseiten, der Clickbait automatisch erkennt – unabhängig davon, auf welcher Seite man… Weiterlesen »
Wie geil, da würden mir tatsächlich mühelos mindestens drölf einfallen die es in dein Script schaffen 🤣🤣🤣
Es ist Sonntag und die Woche neigt sich dem Ende zu. Mein Glasklumpen und ich haben auf der Terrasse noch ein wenig die Abendsonne genossen. Nun sagen wir beide, schön liebe Eisheilige das ihr da wart aber nun verpfeift euch wieder 😎 Auf eine neue und warme Woche ☀️
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Schöner Ausblick!